Pariser Flair

Und dieses Jahr war es endlich soweit. Nicht nur wir Elfer hatten nach Barcelona, Rom und London sehnsüchtig auf die Stadt der Liebe gewartet. Und die Herbstwoche war wirklich eine Reise der Liebe.

Wie im Bilderbuch posierten wir unter sonnendurchfluteten, roten Blätterdächern vor dem Eiffelturm, Sacré Cœur, der Seine, dem Louvre oder dem Arc de Triomphe. Die Kulisse in Paris war überall traumhaft. Aber das Geheimnis der unvergesslichen Woche war neben dem guten Wetter auch unsere kleine Gruppe aus Neunt-, Zehnt- und Elfklässlern, die die entspannte Betreuung von Frau Ullmann und Frau Brauner genoss. Wie von selbst tauchten wir in das französische Flair. Ganz egal ob wir idyllisch an der Seine den Gesprächen der Studenten lauschten oder uns im Louvre bis vor zur "Mona Lisa" kämpften. Sogar am Abend hatten wir oft noch Energie, um uns unter die vielen rollerfahrenden Pariser zu mischen und das Viertel, wo unsere Jugendherberge stand, zu erkunden. Der Höhepunkt war am Mittwoch der Eiffelturm und das erhebende Gefühl, endlich nach 720 Stufen oben zu sein. Beeindruckend war unter anderem, die lange Menschenschlange aus der Vogelperspektive zu betrachten. Kein Wunder, denn an diesem Herbsttag durften wir fast 20 Grad genießen. Von hoch hinauf ging es ganz weit runter, in die Katakomben. Eine mystische Stimmung erfasste uns und nach einiger Zeit war es ein angenehmes Gefühl zwischen systematisch angeordneten Knochen herumzulaufen. Kreative ordneten damals die Schädel zu einem Herz. Sehr hübsch. Und als wir dann abends auf den Stufen von Sacre Coeur saßen, irgendjemand auf der Gitarre "Perfect" spielte, vergaßen wir bei dem Anblick der funkelnden Stadt die streikenden Franzosen in Versaille. Und auch, dass wir deswegen den weiten Weg umsonst bis an das barocke Schloss gefahren sind. Umsonst war es nicht ganz, denn wir trafen zufällig Frau Slavik und entdeckten eine ganz andere Seite von Versaille. Neben dem barocken Schick gab es nämlich auch sehr ursprüngliche Schlossgärten. Nachdem nochmal alle Shops von innen auf den Kopf gestellt wurden, kannten wir Paris im Schlaf. Dank der tollen Planung unserer Lehrerinnen, haben wir wirklich viel gesehen und neben den festen Sehenswürdigkeiten immer die Möglichkeit kleine Cafés bzw. fotogene Objekte aufzuspüren. Wir sind Metro-Profis geworden, verbesserten unsere tägliche Suche nach preiswerter Verpflegung und gewöhnten uns allmählich an die unbeschwerte Mentalität. Abends wurde in der Jugendherberge regelmäßig für uns ein Drei-Gänge-Menü gezaubert. Am Tisch werteten wir unseren Tag aus und schmiedeten neue Pläne. Es gab immer was zu lachen, und immer neugierige Blicke zu den anderssprachigen Schülern der Nachbartische. Am Freitagnachmittag, die letzten Macarons im Koffer verstaut, machten wir uns auf zum Bahnhof. Eine zusammengewachsene Gruppe verließ in Leipzig den Zug und eine wunderbare Reise ging zu Ende.

(Nadja Deckwerth)

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