ALICE IN CHEMIEZAUBERLAND

Die zur Tradition gewordene Woche der Wirtschaft und Wissenschaft fand auch in diesem Jahr in der letzten Schulwoche des Schuljahres statt.

Die Projekte zeichneten sich durch einen hohen Praxisanteil aus und boten den Schülerinnen und Schülern dadurch die Möglichkeit, handlungsorientiert zu lernen und wichtigen Erfahrungen zu sammeln. Es gab viele verschiedene Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler. Einige sollen hier vorgestellt werden:

Die Schülerinnen und Schüler der 5.Klassen beteiligten sich mit viel Engagement an der Stadtexkursion und erstellten geographische Karten zu einzelnen Geschäftsstraßen der Leipziger Innenstadt. Genaues, sauberes Arbeiten, Orientierung sowie räumliches Denkvermögen stellten die Schüler vor besondere Herausforderungen, wobei viele ihre sehr guten geographischen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Mittels einfacher Schülerexperimente konnten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen, gespannt auf den Physikunterricht in der 6. Klasse, im Projekt "Unser Alltag ist voller Physik" ihre Fähigkeit beim Durchführen, Beobachten, Beschreiben und Auswerten entwickeln. Nachdem im Geschichtsunterricht der 6. Klassen schon eine Menge über das Mittelalter und Burgen gelernt wurde, hatten die Schülerinnen und Schüler der beiden 6.Klassen die Möglichkeit auf der Burg Kriebstein, hautnah die Welt des Mittelalters, die höfischen Gepflogenheiten, das Leben und den Alltag als Ritter, Knappe und Page auf einer Burg kennenzulernen. Alle durften einen Ritterhelm aufsetzen, ein Schwert in die Hand nehmen, diverse Waffen und Rüstungen bestaunen, Wappen auf Schilden betrachten und die Wohnräume der Burg ansehen. In dem Projekt "Was ist drin?" übten sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen beim Auffinden von Stoffen anhand chemischer Experimente oder fanden ihren Lieblingsplaneten im Projekt "Das Weltall". Die traditionelle mexikanische Küche ist UNESCO Weltkulturerbe. Eine kleine Kostprobe bereiteten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 nach Originalrezepten einer mexikanischen Abuelita. Sie waren auch auf den Spuren von lateinischen Inschriften in Leipzig unterwegs. Es wurden Gebäude wie z. B. das Neue Rathaus, das Krochhochhaus, das Bundesverwaltungsgericht nach lateinischen Tafeln abgesucht. Der eine oder andere Spruch wurde gefunden, übersetzt und interpretiert. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse erlebten "Ägypten im Museum": Mumien, Götter, Pyramiden, heilige Tiere und Uschebti-Figuren. Nichts, was das ägyptophile Herz höher schlagen lässt, blieb unerwähnt. Unter den prüfenden Blicken des gestrengen Pharaos erschlossen sich die Schüler sowohl kognitiv als auch kreativ eine der faszinierendsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen produzierten z. B. englischsprachige Werbespots oder haben selbst kleine Comics gezeichnet und präsentiert. Wann wir wie mit wem sprechen und ob die Leipziger überhaupt sächsischen Dialekt sprechen, war eines der Themen mit dem sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen auseinandersetzten. Zu Gast war der Sprachwissenschaftler Dr. Volker Hertel. Er erkundete gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, was das Sächsische ausmacht, warum man es oft so negativ beurteilt und warum wir es trotzdem gebrauchen.

"Alice im Chemiezauberland" – ein Experimentaltheaterstück des Leistungskurses Klasse 12 – war ein besonderer Höhepunkt der Projektwoche wie auch die Präsentation der bisherigen Arbeitsergebnisse im Rahmen der Besonderen Lernleistung der Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen.

(Angelika Boblenz)

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