9. Woche der Wissenschaft und Wirtschaft – Vier Tage voller Ideen und Kreativität

Die Projektwoche hat Tradition. Schon seit 2011 findet sie in der letzten Schulwoche statt und begeistert die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrerinnen und Lehrer, jedes Jahr wieder aufs Neue.

Während sich Teile der Schülerschaft auf den Höhepunkt des Profilunterrichts Darstellendes Spiel und Tanz in der Schaubühne intensiv vorbereiteten, beschäftigten sich alle anderen Schüler mit gesellschaftlichen, historischen, wissenschaftlichen und sozialen Themen. Auch in diesem Jahr fanden zum Beispiel wieder der Workshop im Mendelssohnhaus, die Exkursion zur Burg Kriebstein, das Projekt zur Kartierung der Leipziger Innenstadt sowie Projekte zum Thema "Mathematik zum Anfassen" und "Experimente mit Wasser und Luft" in den Klassenstufen 5 bis 7 statt. In der Remise des Mendelssohn-Hauses wurden die Schülerinnen und Schüler nach einem musikalischen Warm-up selbst zu Komponisten und kreierten eigene Melodien zum Elfenreigen, zum Elfenkönig Oberon, zu den Liebenden und den Handwerkern, die anschließend zusammen vorgespielt wurden. Einmal auf des Ritters Spuren wandeln konnten die Schüleriinnen und Schüler auf der Burg Kriebstein. Über die vielen Vorkehrungen zur Verteidigung der Burg, als auch über das beschwerliche Leben eines Ritters erfuhren sie viele neue Details. Authentisch war nicht nur der Ort, sondern auch die Gegenstände, die berührt bzw. benutzt werden durften. Die Schülerinnen und Schüler waren in der Leipziger Innenstadt unterwegs. Die Aufgabe, die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Leipziger Zentrums in den vielen verwinkelten Gassen zu kartieren, meisterten die jungen Geographen und Geographinnen hervorragend. Dabei orientierten sie sich selbständig in Kleingruppen, sammelten Informationen und entwarfen im Anschluss großartige Lagepläne einzelner Straßen. Die Schülerinnen und Schüler begaben sich in ein Wohnheim für Menschen mit körperlicher Behinderung. Sie erfuhren viel über den Lebensalltag, wie viel Zeit und Hilfe diese Menschen benötigen, aber auch wie viel Möglichkeiten und Selbstbestimmung sie haben. Kleinflächige Teilparkettierungen mit Kite and Dart haben die Schülerinnen und Schüler erstellt, nachdem sie ein regelmäßiges Fünfeck konstruiert und so Pfeil und Drachen selbst im regelmäßigen Fünfeck finden konnten. Erstaunliche Experimente mit  Wasser und Luft führten sie durch, begaben sich für eine Führung mit einem anschließenden Workshop ins Grassimuseum unter dem Thema "Was ist fremd" oder besuchten am Donnerstag Carolas Garten im Panometer. Auch in den Klassen 8 bis 10 war das Spektrum der Themen der Projekte wieder sehr umfangreich: "Sächsisch ist bomforzionös!" erfuhren die Schülerinnen und Schüler im Workshop "Sächsisch" mit Dr. Volker Hertel (Universität Leipzig). In zahlreichen Hörbeispielen, mithilfe von Dialektkarten oder Dialektwörterbüchern wurden die Dialekte und regionalen Umgangssprachen des Deutschen unter die Lupe genommen mit dem Fazit: Jeder Dialekt ist schön, aber "Sächs'sch is eefach glasse!". Zugleich wurde der Zusammenhang der Entwicklung von Dialekten und wirtschaftlicher Entwicklung thematisiert. Mit Denkanstößen für einen Vergleich zwischen Kolonialismus und Globalisierung und für eine Reflexion über Rassismus wurden die Schülerinnen und Schüler aus dem Projekt „Deutscher Kolonialismus im 19. und 20. Jahrhundert“ von Frau Dr. Phlix (Konsulat der Demokratischen Republik Kongo) verabschiedet. Was eine Orange, ein Schaf, eine Bücherei, der Ozean und Schuhe gemeinsam haben? Das wussten die Schülerinnen und Schüler zuerst auch nicht, ließen aber bei dem Besuch der "Polylogue", einer internationalen Buchhandlung der Fantasie freien Lauf und kreierten Geschichten in französischer Sprache, die diese scheinbar zusammenhangslosen Wörter verbanden. Fast 30 Einzelprojekte standen den Schülern zur Verfügung: Der Japanischschnupperkurs, das Diskurstraining zu Themen wie Rassismus, Antisemitismus und Sexismus oder die Führung durch die Ausstellung Yoko Onos "Peace is Power" im Museum der bildenden Künste, der Besuch der Sternwarte in Taucha oder das Erstellen von Kurzfilmen in englischer Sprache sollen hier wenigstens kurz noch genannt werden. Zur Vorbereitung der Schülerinnen der Schüler der 10. Klassen fand ein ganztägiger Workshop zu Quellen und Layout einer wissenschaftlichen Arbeit statt. Einer der Höhepunkte der WW-Woche war traditionell die Präsentation der Zwischenergebnisse der BeLL der 11. Klassen zu außerordentlichen Themen und in hoher Qualität vor einem interessierten Publikum. Einen herzlichen Dank an alle Kollegen und Kolleginnen, die mit viel Engagement, Ideenreichtum und Können dieses umfangreiche Programm ermöglicht haben.

(Angelika Boblenz)

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