Radwechsel am Porsche

Die 6. Woche der Wissenschaft und Wirtschaft bot wie in den Jahren zuvor unterschiedlichste Erfahrungs- und Erlebnismöglichkeiten für die Klassenstufen 5 bis 10. Nur einige der Projekte sollen hier aufgezählt sein.

Ägyptisch schreiben ist nicht schwer, ägyptisch sprechen dagegen schon. Von dieser Binsenweisheit konnten sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 überzeugen. Unter den wachsamen Augen des leider jung verschiedenen Pharaos Tutanchamun (ehemals Tutanchaton) erschlossen sich die Kinder zunächst ein notwendiges Maß an Basiswissen bezüglich der Geschichte der Hieroglyphen und der Bedeutung von Schrift als Kulturgut der Menschheit. Anschließend wurde in Wort und Tat Bedeutung und Zeichnung der meisten Hieroglyphen eingeübt. Abschließend konnten sich die Schülerinnen und Schüler auf echtem Papyrus an die optisch ansprechende und orthographisch-ästhetisch korrekte Gestaltung ihrer eigenen Namen wagen. Die fünften Klassen haben sich auch in diesem Jahr auch wieder als Kartografen bewiesen. In kleinen Gruppen sammelten die Schülerinnen und Schüler Informationen, um daraus zurück in der Schule Karten erstellen zu können. Im Angebot der Woche der Wissenschaft und Wirtschaft war auch wieder "Mathematik zum Anfassen" (Penrose-Parkettierungen - Alles aus einem Fünfeck: Man kann mit zwei Formen, z. B. Pfeil und Drachen, lückenlos eine große Fläche auslegen. Die Schülerinnen und Schüler haben Musterbeispiele erstellt und verschiedene Möglichkeiten herausgefunden, warum es gerade um diese beiden Formen funktionierte. In einem Workshop der Inspirata beschäftigten sich andere Schülerinnen und Schüler mit dem Bau eines Soma-Würfels. Sie arbeiteten zunächst mit kleinen Holzwürfeln und mit Würfelnetzen. Isometrische Zeichnungen und das Zeichnen von Bauplänen wurden intensiv geübt. Danach stellten sie den eigentlichen Soma-Würfel her und wendeten ihn vielfältig an. Im Wildpark erkundeten die Schülerinnen und Schüler das Gelände, vor allem die vorhandene Flora und Fauna. Mit Wissensaufgaben sowie Sammel- und Arbeitsaufträgen in Form einer eigens erstellten Wildpark-Rallye konnten sie selbst auf Entdeckungstour gehen und am Ende ihre Ergebnisse bzw. kreativen Lösungsideen einreichen. Wieder andere Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich mit dem Begriff Wissenschaft und erfuhren in dem Radiobeitrag "Was machen eigentlich Wissenschaftler?" vieles über den Beruf des Wissenschaftlers. Dann wendeten sie sich der Entstehung der Wissenschaften zu und erfuhren, dass Thales als der erste Wissenschaftler gilt, führten ein Experiment mit rechten Winkeln und Kreisen durch und kamen zu einer Vermutung, die auch schon Thales entwickelte und sogar mathematisch bewiesen hat. Zu den Aktivitäten zählten Exkursionen zur Sternwarte Schkeuditz, ins Grassi-Museum, ins Naturkundemuseum und zum Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie. In der Porsche-Schülerwerkstatt erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Unternehmensstrukturen eines Automobilkonzerns und den Aufbau einzelner Fahrzeugkomponenten. Zudem konnten alle an einen Porsche 911 selbst "Hand anlegen" und u. a. einen Radwechsel durchführen. Beim Projekt "Fast Fashion" wurden die negativen Seiten der Produktion günstiger Kleidung betrachtet: Umweltverschmutzung, Tierquälerei und Arbeit unter menschenunwürdigen Bedingungen - das sind die verschwiegenen Seiten des neuen Mode-Trends. Dazu fand eine Exkursion zu einer entsprechenden Ausstellung in Dresden statt. Schließlich erfuhren die Schülerinnen und Schüler in einem Planspiel die Grundlagen wirtschaftlicher Entscheidungen hautnah, indem sie im Spiel ihre eigene Firma gründeten.

(Angelika Boblenz)

 

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