Von Karl-Heinz keine Spur

Es gibt immer einen, der dauernd zu spät kommt. Karl-Heinz, das Zebra, lässt Schwarz und Weiß ständig warten. Einmal muss das Publikum sogar rufen, damit Karl-Heinz endlich auf die Bühne kommt. Quietschvergnügt. Keine Entschuldigung. Nix.

Einfach gebummelt. Der große Theatersaal der Comödie Dresden ist voll besetzt. Heute ist Schuleinführung. Schulleiterin Silke Kallert begrüßt die neuen Erstklässler. Die Schüler der dritten Klassen hätten lange überlegt, was sie den angehenden ABC-Schützen zur Einschulung schenken könnten, erläutert sie dem Publikum. Ein Buch? Süßigkeiten? Spielsachen? Aber nein! Ein komplettes Tanztheaterstück mit allem Drum und Dran muss es sein. Zum Einsatz kommen alle Raffinessen der Theaterkunst: Kostüme, selbst gebaute Kulissen, Toneffekte, Bühnenlicht, Stroboskopblitze, Nebel für die bösen Hexen, Videoeinspielungen. Wo ist denn Karl-Heinz schon wieder? Er hätte längst auf der Bühne sein müssen. Schon wieder gebummelt. Alle müssen lachen. Die Anspannung verfliegt für einen Moment. Das Theaterstück entführt Kinder und Erwachsene ins Reich der Phantasie. Karl-Heinz schneit nun endlich herein. Er berichtet Schwarz und Weiß, dass es auch Farben in der Welt gibt. Sie beschließen dem Regenbogenzebra zu folgen um die Farben zu suchen. Zwei Hexen wollen mit aller Macht verhindern, dass Farbe in das Schwarz-Weiß-Land kommt. Deshalb müssen erst einige schwierige Aufgaben bewältigt werden, um die Farben doch zu finden. Ob es gelingt, wird hier nicht verraten. Wer es herausfinden möchte, sollte am 11.10.2014 die Wiederaufführung des Stückes in der Comödie Dresden nicht versäumen. Nach einer Stunde beginnt die Zeremonie. Jeder neue Kreativitätsschüler wird aufgerufen und auf der Bühne von seinen Klassenleitern begrüßt. Die Drittklässler überreichen die großen Zuckertüten. Jubel, Applaus und Blitzlichtgewitter. Zum Schluss wird die Stimmung noch einmal nachdenklich. Silke Kallert erinnert nicht nur an die Bedeutung des kommenden Lebensabschnitts. Sie ruft auch ins Gedächtnis, wie schnell die Zeit verrinnt.

(Karsten Goll)

 

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