Mathematische Freundschaften

Die Freude war groß! Als wir am Freitagnachmittag in Gera eintrafen, begegneten wir alten Bekannten! Drei Jungen, die bereits im vergangenen Jahr ihr Wissen unter Beweis stellten, klopften sich ganz cool auf den Rücken. "Na dann, auf einen fairen Wettkampf, diesmal in Klasse 4!"

Wie gewohnt ging es gleich hinaus zum Bolzplatz und an die Tischtennisplatte - aber da waren doch viel mehr Kinder?! "Seid ihr neu? Wo kommt ihr denn her?", hieß es dann und prompt kam: "Wat, icke, von Berlin!" - "Und ihr?" - "Aus Neubrandenburg". Die Mädchen zogen sich schnatternd zurück und fanden sich im gleichen Zimmer wieder, denn wie in jedem Jahr waren sie in der Minderheit. Macht nichts, meinten sie, wir werden es den Jungs schon zeigen! Von Anfang an war die Stimmung super, Nord und Süd schmolzen schnell zusammen, alle wollten kämpfen aber mit Respekt! Diese Atmosphäre setzte sich am Olympiadetag, dem Samstag, fort. Gut gefrühstückt trafen sich alle etwas schläfrig mit Block, Geodreieck, Zirkel und Federmappe und wurden auf drei Etagen des Hauses verteilt. Es herrschte Prüfungsatmosphäre und jeder bekam seinen eigenen Arbeitsplatz. Nun wurde gehockt, gestanden, gelehnt, gekippelt, gekritzelt, gegrübelt was das Zeug hält. Viel zu schnell verflogen 2 Zeitstunden. Die Aufgaben waren anspruchsvoll aber immer, wenn man eine davon gelöst hatte, stellte sich im Bauch ein gar warmes Gefühl ein, so richtig stolz, dass man das geschafft hatte. Kaum war die Olympiade geschrieben, gab es draußen im Freien heiße Diskussionen. "Wie hast du das ...", "Was meinten die eigentlich mit ...", "Ich glaube, ich hab's …", alles, während man einem großen oder kleinen Ball hinterher jagte. Man kann also doch zwei Dinge auf einmal: denken und spielen?! Die Kinder hatten es gut, die Lehrer mussten zur Korrektur antreten. Das hat bis zum Nachmittag gedauert. Damit auch die Lehrer sich anstrengen und bewegen, gab es für alle eine kleine Waldrallye bis zum Geraer Fuchsturm, den Kinder und Erwachsene mit seinen über 100 Stufen bestiegen. Die Aussicht war zauberhaft, vor allem konnten wir ein Fußballspiel aus der Vogelperspektive beobachten und leckere Vesperkuchen verspeisen. Um 17 Uhr kehrten wir ins Schullandheim zurück. Jetzt stieg die Spannung ins Unermessliche. Die Auswertung wurde vorgenommen, Knobeleien für alle Teilnehmer ausgegeben. Logikspiele und Gutscheine warteten auf die Dritt-, Zweit- und Erstplatzierten. Fakt ist: Jeder hat gewonnen! Egal welchen Platz man an diesem Wochenende belegte, die Mathematikolympiade der Mehlhorn-Stiftung in Gera war eine wichtige Erfahrung und ein großes Erlebnis.

(Kerstin Hauk)

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