Sehr frei nach Goethe

Im 15. Jahr des Bestehens unserer BIP Kreativitätsgrundschule bewiesen über 200 Kinder, dass sie zaubern können - nämlich eine wunderbare Aufführung, die mit großem Applaus belohnt wurde.

Der Meister grübelt vor sich hin in seinem Studierzimmer, begleitet vom Chor und dem kleinen Instrumentenensemble mit musikalischen Zaubergeheimnissen. Seine Köchin und sein stummer Diener Mephi erwarteten mit großer Skepsis die neuen Lehrlinge. Wie immer sind diese jungen Menschen übermütig, wissen schon alles, wollen ganz schnell das bisschen Zaubern lernen und hören nicht richtig zu. Dass Zaubernlernen anstrengend und mit Arbeit verbunden ist, ist ihnen neu. So sind sie schon nach gewöhnlicher Hausarbeit mit ihren Kräften völlig am Ende. Als der Meister sie in die Natur und das Leben schickt, um zu beobachten und daraus lernen zu können, wissen sie mit der Aufgabe nichts anzufangen. Sie schlendern lustlos durch verschiedene Landschaften, vorbei an Bauern bei der Feldarbeit, einem Schiff, das beladen wird. Sie sehen einen Regenbogen und Menschen, die gemeinsam Feuer entfachen und sehen eigentlich nichts. Zurück beim Meister können sie nichts berichten, was sie gelernt haben und die Aufgaben des Meisters nicht erfüllen. Traurig und enttäuscht schickt er sie weg.
Der Meister begibt sich fort - die Lehrlinge sind frohen Mutes - endlich können sie zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Sie entdecken das große Zauberbuch und beginnen ein wenig zu zaubern: Bewegliche Figuren im Schwarzlicht erscheinen und begeistern. Das macht ihnen Mut. Sie zaubern weiter und werden mutiger. Sie lassen Maschinen entstehen und arbeiten - das funktioniert wunderbar, und sie sind von sich so begeistert und überzeugt, dass sie zu spät bemerken, dass die Getriebe aus dem Ruder laufen. Die Maschinen geraten außer Kontrolle, die Wasser holenden Besen laufen und laufen und laufen ... Der stumme Diener Mephi dirigiert das Geschehen heimlich und erteilt den jungen Lehrlingen eine Lektion. In ihrer Hilflosigkeit und Verzweiflung rufen sie nach dem alten Meister. Da kommt er endlich. Mit seiner Weisheit und den richtigen Worten beendet er den Spuk.

 

 

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