Auf den Spuren großer Architekten

Im September und Oktober 2018 traten wir Kinder der Vorschulgruppe 5 in die Fußstapfen großer Architekten sächsischer Bauwerke, wie George Bähr, Claus Koepcke und Wolf Caspar von Klengel.

Während unserer zweistündigen Stadtrundfahrt durch Dresden entdeckten wir zahlreiche beeindruckende Bauwerke. Darunter auch Bährs berühmte Dresdner Frauenkirche sowie Koepckes Blaues Wunder. Der Beruf des Architekten erscheint auf jeden Fall ein interessanter Beruf zu sein. Ob wir das auch können? Dies fragten sich unsere Vorschüler. Gut ausgerüstet mit Bausteinen verschiedenster Art, wie beispielsweise von „Kapla“ und „Lego“ begannen sie ihre Experimente. Jetzt fehlte doch nur noch das technische Know-how, oder? Das erste Projekt sollte der Nachbau der Dresdner Frauenkirche sein. Zunächst schauten die Vorschüler etwas verdutzt, als sie von ihrer Erzieherin ein Blatt Papier und einen Bleistift in die Hand gedrückt bekamen. Schließlich hatten sie nichts anderes als Bausteine erwartet. Aber Architekten bauen nicht einfach wild drauf los. Benötigt wird erst einmal eine Bauskizze mit allen wichtigen Merkmalen des Bauwerks. Gesagt, getan. Nach dem Erstellen und Auswerten der Skizze konnten unsere Vorschüler nun also endlich die Ärmel hochkrempeln und Hand anlegen. Unter dem Motto "Viele Hände, schnelles Ende!" und nicht "Viele Köche verderben den Brei"‘ nahmen wir die nächsten Schritte der Arbeit auf. Wir beschlossen also, die Arbeit aufzuteilen und uns Stück für Stück voran zu arbeiten. Dafür sammelten wir Vorschläge, z.B. welche Bausteine sich am besten eignen würden. Anschließend stimmten wir über die Vorschläge ab, um eine faire Entscheidung zu treffen. Wir untersuchten die Formen auf unserer Skizze und hielten nach passenden Bausteinen Ausschau. Außerdem probierten wir verschiedene Bautechniken aus. So testeten wir beispielsweise, ob eine Mauer stabiler ist, wenn man die Bausteine versetzt oder übereinander stapelt. Die Teamarbeit zahlte sich aus. Es entstanden drei tolle Bauwerke, die wir stolz den anderen Kindern, Erzieherinnen und Erziehern sowie natürlich den eigenen Eltern präsentierten. Alle waren beeindruckt und es wurden viele Fotos geknipst. Sogar dem kleinen August, unserem Maskottchen, blieb der Mund vor Staunen offen stehen. Er erkannte die Frauenkirche, das Blaue Wunder und auch das Schloss Moritzburg von Klengel sofort wieder. Letzteres sahen wir zwar nicht während der Stadtrundfahrt, aber wir kannten es bereits aus dem Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" und aus den spannenden Lesestunden in der Bibliothek. Am längsten dauerte dieser Bau. Da wurden aufgrund seiner Größe sogar die "Kapla" Steine knapp. Zum Abschluss unseres Bauprojektes vermaßen wir unsere Bauwerke noch in Höhe, Breite und Länge. Außerdem schätzten wir die Anzahl der benötigten Bausteine. Natürlich zählten wir nach. Bauen ist also nicht nur eine Sache des Bauens, sondern auch des Planens und Abrechnens.

(Annie Enger)

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