Kindertag im Zeichen der "Tobographie"

Wenn sich Kinder auf die Spuren begeben, um Sachsens "Tobographie" zu entdecken, kommen sie nicht umhin, nach Spielplätzen der besonderen Art zu suchen.

Und liegen diese sehr weit weg, dann, ja dann wird ein Ausflug nicht nur zu einer Tagestour, sondern zu einem ganz besonderen Höhepunkt im Kita-Jahr. So geschehen am 3. und 6. Juni 2019. Anlässlich des Kindertages besuchten unsere Mittleren Gruppen und ein Teil der Vorschulkinder die „SteinReich Erlebniswelt in Rathewalde in der Sächsischen Schweiz. Jedes Kind hatte seinen Rucksack vollgepackt mit Getränk, Obstmahlzeit, Vesper, Badesachen, Badeschuhen und Handtuch … und natürlich einer großen Portion Neugier. Auf dem Weg im Bus hörten unsere Kinder "Die Sage vom verschwundenen Dorf SteinReich", "Die bestraften Querkse" und "Die Legende von der Lochmühle im Liebethaler Grund". Neugierig lauschen sie den fantastischen Geschichten, die die Vorfreude auf das Kommende noch einmal steigerte: "Vielleicht sehen wir ja die bestraften Querkse? Ist die Mühle wirklich so gruselig? Trauen wir uns da rein?" Viele kleine Dorfkaten, dicht bei dicht, inmitten von Sand und Gestein entdecken wir zwischen den Bäumen. Ein Bach schlängelt sich mitten hindurch ... eine Schule, Apotheke, Bäckerei, Töpferei, Zwergwerk, Lochmühle, von Zwergenkönig und Elfenprinzessin wurden die Kinder regelrecht verzaubert. Alles sollte erkundet, erklettert, erkrochen, errobbt und ausprobiert sein und matschen obendrein. Bei diesem herrlichen Sommerwetter war es für die Kinder ein Genuss, mit Wasser zu spritzen, zu planschen, zu springen, sich ganz hineinzulegen. Sie bauten mit kleinen Sandsteinen und nassem Sand Dämme, um das Wasser anzustauen. Sie versuchten, die sprudelnde Quelle in ein Rinnsal zu verwandeln. Das Toben bezog sich, wie gewollt, nicht nur auf die körperliche Betätigung sondern auch auf das experimentelle geistige Spiel. Und da nach so viel Forschung auch der vergesslichste Professor sein Magenknurren nicht überhören konnte, schritten die Kinder zum wohlverdienten Mahl und es war nicht verwunderlich, dass die Kinder die Nudeln mit Tomatensoße derart vollständig aus den Schüsseln auffutterten, dass sich die Küchenfrauen nur so wunderten. Auf der Rückfahrt mit dem Bus stellten unsere Kinder glücklich und zufrieden fest, dass das Kindertagsglück ihnen hold war, das verschwundene Dorf "SteinReich" gefunden und erlebt sowie in Erfahrung gebracht zu haben, dass die bestraften Querkse jetzt Ziegen sind, die schlaue Müllersfrau die Mühle retten konnte und nur der Esel der Müllersfamilie nun die Zeit in der Hölle beim Teufel fristen muss. Und was die Tobographie betrifft, so spricht das Bild der schlafenden Kinder im Bus auf der Rückfahrt eine eindeutige Sprache: Experimente geglückt, Welt entdeckt!

(Helge Hartwig)

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