Mission: Zukunft

Auf Entdeckungsreise zwischen Mensch, Natur und Künstlicher Intelligenz. Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 stand die Projektwoche der Klassenstufe 4 ganz im Zeichen der Zukunft.

Da die Kinder im Laufe des Schuljahres ihr eigenes Theaterstück entwickeln, sollte diese besondere Woche zugleich viele Ideen, Eindrücke und Inspirationen für die gemeinsame Arbeit liefern. Im Vorfeld hatten die Kinder verschiedene Themen gesammelt und darüber abgestimmt. Besonders viele Stimmen erhielten die Bereiche „Natur, Tiere und Umwelt“ sowie „Künstliche Intelligenz, Roboter und Technik“. Daraus entstand schließlich unser Projektthema „Mission Zukunft – Auf Entdeckungsreise zwischen Mensch, Natur und Künstlicher Intelligenz“. In unterschiedlichen klasseninternen und klassenübergreifenden Angeboten setzten sich die Kinder auf vielfältige Weise mit der Zukunft auseinander. Sie überlegten zum Beispiel, wie eine Schule im Jahr 2127 aussehen könnte, wie sich unsere Welt verändert haben wird oder welche besonderen und vielleicht sogar verrückten Erfindungen es geben könnte. Gleichzeitig beschäftigten sie sich mit der Frage, welche Dinge, Werte und Lebensräume auch in 100 Jahren unbedingt noch erhalten sein sollten. Natürlich durfte auch das Thema Künstliche Intelligenz nicht fehlen. Mit Unterstützung des Medienpädagogischen Zentrums und eines Elternteils erhielten die Kinder spannende Einblicke in die Möglichkeiten von KI und konnten selbst am Tablet verschiedene Anwendungen ausprobieren. Besonders interessant war ein kleiner Wettkampf „Mensch gegen KI“: In unterschiedlichen Disziplinen fanden die Kinder heraus, wo die KI besonders schnell und leistungsfähig ist, wobei sie uns unterstützen kann und in welchen Bereichen menschliche Kreativität, Fantasie und ungewöhnliche Ideen klar im Vorteil sind. Auch Bewegung, Musik und Kreativität kamen nicht zu kurz. Die Kinder entwickelten Robotertänze, erzeugten mit Instrumenten und dem eigenen Körper passende „Zukunftsgeräusche“ und machten sogar Kino in der Schule. Ein besonderer Höhepunkt waren die beiden Ausflüge am Mittwoch. Eine Gruppe besuchte das Theater im Spinnbau in Chemnitz und durfte bei einer Führung einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der Bühnenmeister zeigte den Kindern verschiedene Bühnen, Geheimgänge, die drehbare Bühne und das große Kulissenlager. Außerdem konnten sie Schauspielern bei einer Textprobe zuschauen und Frau Dr. Vieth viele Fragen rund um das Schultheater stellen. Die zweite Gruppe erkundete das Industriemuseum Chemnitz. Bei zwei Führungen erfuhren die Kinder, dass Robotik und intelligente Maschinen keineswegs nur Zukunftsmusik sind, sondern bereits in der Vergangenheit entwickelt und eingesetzt wurden. Mit all diesen neuen Eindrücken entwickelten die Kinder anschließend in Gruppen kleine Szenen, die sie am Freitag den anderen Kindern präsentierten. Aus diesem großen Fundus an Ideen, Erfahrungen und Zukunftsvisionen soll nun im weiteren Verlauf des Schuljahres Schritt für Schritt ein gemeinsames Theaterstück entstehen.

(Marco Fischer)

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