Zwischen Werkstatt und Weltkarte verwandelten sich in den Herbstferien 2025 die Räume des Freizeitbereichs in eine einzige große Werkstatt, in der mit großem Eifer alles für den kommenden Weihnachtsmarkt vorbereitet wurde.
Es wurde gefaltet, gefilzt, genäht, geklebt, gezeichnet und geschnitten – die ganze kreative Bandbreite war vertreten. Von Origami über Karten aus alten Büchern bis zu gefilztem Weihnachtsschmuck, Wollanhängern, selbstgemachter Seife und Nähprojekten an der Maschine war alles dabei. Die Bügelperlen waren ebenfalls im Dauereinsatz: Es wurde daraus gleich zweimal das komplette Alphabet gelegt und gebügelt. Währenddessen zeigte Iring Zacharias (6b) im Stillarbeitsraum eine beeindruckende Ausdauer: Innerhalb von vier Tagen malte er quasi die komplette Welt mit all ihren Nationalflaggen kleinteilig an die Tafel, Kontinent für Kontinent, Flagge für Flagge. Wenn also jemand noch eine gut informierte Begleitung für eine Weltreise sucht – wir wüssten da jemanden. Auch unser Materialfundus durfte sich in dieser Zeit über Spenden freuen: Ein großes Dankeschön geht an Johanna Albus' (5b) Oma für verschiedenste große Musterpapiersammlungen und Gesteckzubehör; an Familie Huber (Hugo, 5a) für einen großen Eimer Kastanien; und an Familie Hoffmann (Friedrich, 5a) für eine Menge neuer Perlen. Alles wurde sortiert, eingeräumt und bekam einen guten Platz in unseren neuen Bastkisten – vielen Dank dafür an Familie Söhnel (Pia, 5a)! Neben all dem kreativen Treiben gab es zur Abwechslung einen Ausflug ins Stadtzentrum: Im MDBK stand der Workshop ‚Farbenfreude. Formenfroh.‘auf dem Programm. Während wir die ausgestellten Werke betrachteten, sammelten wir zu jedem Bild passende Papierschnipsel. Aus dieser bunten Auswahl konnte anschließend jede/r eine eigene Collage gestalten. Zwischen dem ganzen Werkeln blieb natürlich trotzdem noch Zeit für hohe Türme aus Kapla-Steinen bauen und Seele baumeln lassen. Danke für die schöne und bunte Ferienzeit! Ab jetzt darf sich auf den Weihnachtsmarkt gefreut werden, bei dem hoffentlich all die entstandenen Dinge ein neues Zuhause finden können.
(Nanette Henschke)











