Das Kind, der Friede und die Hoffnung – Unser Weihnachtskonzert

Beim diesjährigen Weihnachtskonzert am 09.12.2025 stellten unsere Musikerinnen und Musiker eindrucksvoll unter Beweis, dass die Weihnachtsbotschaft nichts an Aktualität verloren hat.

Unter dem Leitgedanken vom Jesuskind als Friedensbringer spannte das Programm einen berührenden Bogen von der Krippe in Bethlehem bis hinein in die Sehnsüchte unserer Gegenwart. Mit den vertrauten Klängen von "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" eröffnete Toni Karl Lindner das Konzert am Klavier und beeindruckte dabei mit der Geläufigkeit seiner Finger. Anschließend präsentierten die fünften Klassen u. a. das titelgebende Chorstück "Welch eine wundersame Nacht" zu zwei Stimmen und führten mit dem innigen "Away in a Manger" langsam in die Stille der Heiligen Nacht. Die Klassen 6 erweckten mit "Dormi, dormi, bel bambin" das Motiv des schlafenden Kindes zum Sinnbild einer Welt, die sich nach Ruhe und Frieden sehnt – "Aus der Armut eines Stalles" hinaus in die weite Welt, über alle Berge hinweg: "Go, Tell It on the Mountain". Maria Sophie Hoffmann untermalte diese Botschaft zauberhaft mit dem Stück "Baby Star" am Klavier. Ein Kontrast zwischen der Musik des 20. Jahrhunderts, präsentiert von der Profilgruppe Musik Klasse 10, und dem mittelalterlichen Weihnachtshymnus des Grundkurses Musik Klasse 11 rundete diesen Teil ab. Die Moderatorinnen der Klasse 8a führten das Publikum souverän als beobachtende und kommentierende Engel durch das Programm. Mit "Army Dreamers" erhielt das Konzert eine unerwartete, fast erschütternde Tiefe. Plötzlich stand nicht nur das Kind in der Krippe im Mittelpunkt, sondern auch die Frage nach dem Frieden in einer von Konflikten geprägten Welt. Das schlichte "Friedenslied" wurde dabei zu einem stillen Höhepunkt. Ohne Pathos, aber mit spürbarer innerer Überzeugung gesungen, wirkte es wie ein gemeinsames Gebet. Auch die internationalen Stücke wie"Good News" und "Merry Merry – Wishing you a merry Christmas" unterstrichen die universelle Dimension der Weihnachtsbotschaft: Die gute Nachricht gilt allen – über Sprach- und Ländergrenzen hinweg. Weihnachten ist mehr als Festlichkeit – es ist die leise Hoffnung auf Frieden, die im Bild des Kindes ihren Ausdruck findet. Mit einem gemeinsamen "Sind die Lichter angezündet", erneut unter der Begleitung von Eva Wollandt an der Flöte, wurden alle Anwesenden in weihnachtliche Stimmung gehüllt. So wurde dieser Konzertnachmittag auch Einladung zur Besinnung, zur inneren Einkehr – und zur Zuversicht, dass Frieden dort beginnen kann, wo wir dem Leisen Raum geben.

(Annett Schulze)

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